Xiaomi Mi Band 3 Test

Mein Xiaomi Mi Band 3 Test

Xiaomi liefert mit dem Mi Band 3 bereits das dritte preisgünstige Fitness Armband, der Fitbit in nichts nachstehen soll.

Allein in China wurde das Fitness Armband bereits 17 Tage nach Erscheinen mehr als eine Million Mal verkauft. Der Erfolg des Fitness Armbands liegt nicht zuletzt sicher auch am günstigen Preis; für weniger als 30 EUR  ist der Fitness Tracker hier erhältlich*.

Damit ist es sehr viel günstiger als das Fitbit Alta HR oder das preisgünstigste Modell aus dem Hause Garmin.

Im Gegensatz zum Vorgänger, dem Mi Band 2, ist das aktuelle Modell in einigen Punkten deutlich verbessert worden.

Nicht nur der Bildschirm ist nun größer, auch die Überwachung der Herzfrequenz ist bequemer.

Weiterhin profitiert man von einer automatischen Aktivitätsverfolgung sowie Smartphone Benachrichtigungen.

Etwas teuerer ist das Mi Band 3 NFC Modell, mit dem man Zahlungen tätigen kann.

Um herauszufinden, ob das Preis-/Leistungsverhältnis des Xiaomi Mi Band 3 tatsächlich so gut ist und es auch im Alltag motivieren kann, habe ich es einige Wochen lang getestet.

Das sind die wichtigsten Fakten des Xiaomi Mi Band 3 im Überblick:

  • Mehr als 20 Tage Akkulaufzeit
  • Wasserdicht bis 5 ATM
  • Benachrichtigungen in Echtzeit auf dem Display
  • Schlafanalyse
  • Herzfrequenzmessung
  • GPS in Verbindung mit Smartphone

Xiaomi Band 3: Design und Bildschirm
Vom Design her muss man aufgrund des wirklich günstigen Kaufpreises natürlich einige Abstriche machen.

Das Armband ist aus Silikon gefertigt und in drei verschiedenen Farben erhältlich, wirkt jedoch nicht so elegant wie beispielsweise das Fitbit Alta HR*.

Alles in allem ist das Xiaomi Band 3 recht sportlich, wenngleich es auch nicht unbedingt besonders auffällig ist.

Im direkten Vergleich mit dem Band 2 gefällt dieses Modell jedoch deutlich besser.

Verbessert wurden unter anderem das geschwungene OLED Touchscreen Display, mit welchem man die einzelnen Gerätefunktionen aktivieren kann.

Xiaom Mi Band 3

Auch ist dieses Modell wasserdicht, so dass man es problemlos unter der Dusche anbehalten kann. Insgesamt trägt sich das Armband sehr angenehm und auch die Schließe stört zu keiner Zeit.

Im direkten Vergleich mit dem Band 2 wirkt dieses Modell sehr viel robuster und unanfälliger. Zum Aufladen allerdings muss man den integrierten Sensor herausnehmen, was aber kein Problem darstellt.

Mit einer Größe von 0,78 Zoll ist das Display des Band 3 deutlich größer als jenes des Vorgängers, welches nur 0,42 Zoll maß.

Das OLED Display ist durchaus hochwertig und erinnert vom Design her an die Tracker von Fitbit und Garmin.

In Innenräumen ist das Display hervorragend zu lesen; bei direkter Sonneneinstrahlung hingegen gibt es einige Schwierigkeiten. Hier im Vergleich zum Display vom Fitbit Ionic.

Mi Band 3 Test Display

Xiaomi Mi Band 3: Das Fitness Tracking
Wie auch die beiden Vorgänger ermöglicht es das Mi Band 3, sowohl die am Tag zurückgelegten Schritte als auch den ungefähren Kalorienverbrauch in Echtzeit auf dem Display abzulesen.

Der Fitnesstracker arbeitet dabei mit Hilfe von Bewegungssensoren, wobei in meinem Test teilweise weniger Schritte gezählt wurden als im Vergleich zu den Fitbit Fitness Armbändern.

Allerdings bei eingeschaltetem GPS waren die Schritte fast identisch.

Enttäuschend ist der Funktionsumfang.

Es gibt lediglich eine Erinnerungsfunktion, die einem bei Inaktivität auffordert, sich mehr zu bewegen. Eine Möglichkeit, ein eigenes Tagesziel wie bei den Fitness Trackern von Garmin einzugeben, gibt es beim Xiaomi Tracker leider nicht.

Auch bietet das Xiaomi Mi Band 3*keine Möglichkeit, die überwundenen Höhenmeter anzeigen zu lassen.

Gut gefällt hingegen, dass das Gerät automatisch erkennt, welche Sportart man betreibt und zwischen Gehen und Radfahren unterscheiden kann.

Mit dem Firmware-Update auf die Version 1.6.0.16 hat man im Menü des Fitness Armbands nun auch die Möglichkeit, Aktivitäten direkt am Handgelenk zu starten. Leider kann hier nicht zwischen verschiedenen Sportarten unterschieden werden – aufgezeichnet werden immer nur die Zeit, der Puls und die verbrauchten Kalorien.

Ein Schwimmtracking ist mit dem Mi Band 3 auch nicht möglich.

In der App kann man sich anschließend ansehen, wie lange man am Tag aktiv war.

Mi Band 3 Test Statsitiken

Wie gesagt, im Praxistest zeigen sich Unterschiede  bei der Schrittmessung zu anderen Trackern. Wenn man also exakte Messwerte erwarten, sollten Sie sich für ein anderes Modell entscheiden.

Positiv überrascht hat im Fitness Tracker Test das Schlaftracking beim Mi Band 3. Es erfass unter anderem Tief- und Leichtschlafphasen, sowie die Wachzeiten in einer Nacht.

In der App erhält man eine Zusammenfassung seiner Schlafqualität der letzten sieben Tage und kann diese sogar mit anderen Nutzern vergleichen.

Die grafische Darstellung gefällt jedoch in der Fitbit App oder Garmin App etwas besser.

Xiaomi Mi Band 3: Genauigkeit der Herzfrequenzmessung
Die Herzfrequenz kann man sowohl direkt auf dem Bildschirm ablesen oder sich später in der App eine Zusammenfassung anzeigen lassen.

Hier werden einem die maximale, die minimale und auch die durchschnittliche Frequenz angezeigt.

Im Praxistest können mich aber auch diese Werte – ähnlich wie bei den zurückgelegten Schritte – nicht überzeugen.

Zum direkten Vergleich habe ich die Herzfrequenz mit dem Brustgurt BerryKing Heartbeat 2* und der Fitbit Ionicgemessen und das Mi Band 3 zeigte  deutlich abweichende Werte an.

Xiaomi Mi Band 3: Intelligente Zusatzfunktionen
Das Display des Xiaomi Mi Band 3 ist ausreichend groß, um diverse Werte anzeigen zu können.

So hat man die Möglichkeit, sich bis zu fünf Benachrichtigungen anzeigen zu lassen und sogar in den Nachrichten blättern zu können.

Weiterhin kann man nicht nur eingehende Anrufe anzeigen lassen, sondern diese auch wahlweise annehmen oder ablehnen.

Mi Band 3 Test Funktionen

Eine Stoppuhr und eine Wettervorhersage sind zwei weitere nützliche Funktionen, die einem das Mi Band 3 bietet.

Xiaomi Mi Band 3: Die App
Auf dem Startbildschirm sieht man eine Übersicht über seine Aktivitäten, die sich auf alles Wesentliche konzentriert.

Auf dem Mi Band 3 wischt man sich durch das Menü, das aus sechs Ebenen besteht. Über die App kann man die Reihenfolge der Menüpunkte den eigenen Ansprüchen anpassen.

Natürlich kann man  sich problemlos auch Wochen- oder Monatsstatistiken anzeigen lassen.

Weiterhin hat mann  die Möglichkeit, diverse Warnsignale in der App einzustellen.

Xiaomi Mi Band 3: Batterielaufzeit
Das Mi Band 3 überzeugt im Vergleich zum Vorgänger nicht nur mit einem größeren Display, auch die Lebensdauer des verbauten Akku ist deutlich länger.

Laut Hersteller beträgt die Laufzeit bis zu 20 Tage. Diese ist natürlich immer davon abhängig, wie häufig man das Gerät in Anspruch nimmt.

Selbst wenn man alle Funktionen regelmäßig nutzt, sollte die Akkuleistung mindestens sieben Tage betragen. Für das Aufladen selbst sollten Sie zwischen zwei und drei Stunden einplanen.

Xiaomi Mi Band 3: Fazit
Alles in allem ist das Xiaomi Mi Band 3* sicher noch nicht perfekt, bietet aber für relativ kleines Geld alle wichtigen Funktionen.

Vorteile im Vergleich zum Vorgänger sind die bessere Optik und das Schlaftracking.

Nicht so gut gefielen die teilweise starken Abweichungen sowohl beim Aufzeichnen der Schritte als auch bei der Herzfrequenzmessung. Die Lesbarkeit des Displays könnte bei direkter Sonneneinstrahlung besser sein.

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