Fitbit Charge 3 Test

Der Fitbit Charge 3 Test – wie sich das Fitness Armband schlägt

Die Fitbit Charge 3 baut auf den erfolgreichen Fitbit Charge 2 auf und ist nun endlich wasserdicht, er bietet mehr Akkulaufzeit, eine bessere Benutzeroberfläche und eine intelligentere Benachrichtigung.

Das sind die wichtigsten Fakten des Fitbit Charge 3 Test im Überblick:

  • Mehr als 5 Tage Akkulaufzeit
  • Wasserbeständig bis 50 Meter Tiefe
  • Kontaktloses Zahlen mit Fitbit Pay (in der Spezial Edition)
  • Integrierte GPS-Verbindung über Smartphone
  • Multi-Sport-Tracking
  • Smartphone-Benachrichtigungen
  • Gesundheits-Tracking für Frauen

Aber schauen wir gemeinsam genauer auf das Fitness Armband.

Bei meinem Test schaue ich auf:

  • Verarbeitung und Design
  • Funktionen
  • Tipps und Tricks (demnächst)
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Fitbit Charge 3 Gesundheits und Fitness-Tracker, Schwarz/Aluminium-Graphitgrau
184 Bewertungen
Fitbit Charge 3 Gesundheits und Fitness-Tracker, Schwarz/Aluminium-Graphitgrau
  • Nutzen Sie die kontinuierliche Herzfrequenzmessung, um Ihren Kalorienverbrauch besser zu tracken, das Training zu optimieren und Gesundheitstrends aufzudecken - lassen Sie sich inspirieren, Ihre Ziele...
  • Mit einer Akkulebensdauer von bis zu 7 Tagen liefert Ihnen Fitbit Charge 3 Tag und Nacht Erkenntnisse und Inspiration. (Abhängig vom Nutzungsverhalten und anderen Faktoren.)

Fitbit Charge 3 Test: Verarbeitung und Design

Fitbit sieht immer noch einen Markt für Menschen, die keine Uhren tragen (wollen). Oder Menschen, die zwar Uhren tragen aber zusätzlich ein Fitness Armband am anderen Handgelenk tragen wollen.

Fitbit hat im Laufe seiner Etnwicklung die Designs seiner Fitness Armbänder in den letzten Jahren verändert.

Dabei kommen immer mehr Materialen zum Einsatz, die besonders leicht und dabei widerstandsfähig sind – wie etwa Aluminium aus der Raumfahrt oder das Display aus Corning® Gorilla® Glass 3 für eine noch schlankere Silhouette, maximale Robustheit sowie höchsten Tragekomfort.

Auch das Charge 3 folgt diesem Design Trend und wie ich finde zum Vorteil des Trackers; Es sieht großartig aus.

Fitbit Charge 3 Test Design

Die Übergänge zwischen dem eigentlichen Tracker und dem Armband sind nahtlos und wirken harmonisch.

Der auf der Rückseite befindliche Pulssensor ist flach verbaut und damit lässt sich das Fitness Armband sehr angenehm tragen.

Zwar wirkt das Fitbit Charge 3* auf den ersten Blick kaum anders als sein Vorgänger, doch wer genauer hinsieht, erkennt, was beim neuen Modell anders ist.

Schon beim Auspacken fiel es mir auf: Das Fitbit Charge 3 schafft eine großartige Balance zwischen Stil und Funktionalität.

Fitbit Charge 3 Test Optik

Tatsächlich bewegt sich das Charge 3 zwischen einem Fitness Armband und Smartwatch.

Das Display ist 40% größer als das des Charge 2 und ich habe festgestellt, dass es intuitiver geht in den Benachrichtigungen zu lesen und durch die Benutzeroberfläche zu blättern.

Mit mehr Platz auf dem Bildschirm sind Benachrichtigungen viel einfacher zu lesen.

fitbit charge 3 vs charge 2

Auch wenn das Charge 3 nicht gerade klein ist, so gibt es keine Ausrede mehr den Fitbit Charge 3 im Bett zu tragen, so leicht und bequem ist das Fitness Armband.

Bedient wird der Fitness Tracker mittels Tippen und den üblichen Wischgesten. Ergänzend dazu gibt es die bereits obligatorische Taste an der linken Seite des Trackers, der sehr flach verbaut wurde und somit das Gesamtbild nicht stört.

Endlich ist das Fitbit Charge 3 wasserdicht, so dass man nun damit schwimmen gehen kann. Bisher war dies nur der Fitbit Flex 2 und der Fitbit Ionic möglich.

Fitbit Charge 3 Test: Die Funktionen

Die Charge 3 verfügt über eine Fülle an Gesundheits- und Fitness-Funktionen. So hat Fitbit die 24/7 PurePulse®-Herzfrequenzmessungs-Technologie weiterentwickelt – sie ist jetzt noch präziser.

Auch die Kalorienverbrennung wird noch akkurater registriert, so dass jedes einzelne Workout auf die Bedürfnisse und die Kondition des Users maßgeschneidert und auch der allgemeine Gesundheitszustand besser erfasst werden kann.

Als erster Fitbit Tracker überhaupt hat das Charge 3 einen SpO2 Sensor. Damit ermöglicht er Einschätzungen des relativen Sauerstoffgehalts im Blut und bringt den Nutzer so möglicherweise auch auf die Spur von Erkrankungen wie Schlafapnoe.

Aber im Grunde genommen ist die Fitbit Charge 3 immer noch ein Fitness Armband, mit dem die Fitness getrackt wird.

Zum Beispiel die zieldefinierten Übungen:

Die Charge 3* unterstützt eine Reihe von Fitnessmodi wie Laufen, Schwimmen, Radfahren, Laufband und Krafttraining. Man hat dabei eine Auswahl von 15+ verschiedenen Übungen wie Bike, Schwimmen, Laufen, Gewichtheben und Yoga.

Einfach definieren, wie viele Kalorien verbrannt, welche Strecken zurückgelegt oder in welcher Zeitspanne trainiert werden sollen – und sofort werden die entsprechenden Statistiken angezeigt und man kann den eigenen Fortschritt sehen.

Bei meinem Fitbit Charge 3 Test habe ich die automatische Trainingserkennung getestet und diese war ziemlich genau.

Eine Sache, die leider fehlt, ist das integrierte GPS – und das hat mich ein wenig überrascht, da ich mir das erhofft hatte.

Die Charge 3 verzichtet also erneut auf diese Funktion, kann aber über Connected GPS vom Smartphone die entsprechenden Bewegungsdaten abrufen.

Auch unterstützt es keine Offline-Musik (wie die Fitbit Ionic) oder LTE.

Wasserbeständig bis 50 Meter Tiefe:

Unter der Dusche, im Regen oder im Pool bzw. Meer, mit dem Schwimm-Modus hat der Nutzer alles im Blick, mit SmartTrack® kann er Bahnen und Geschwindigkeit automatisch nach dem Training in der Fitbit® App nach dem Schwimmen sehen.

Präzisere Sleep Tracking & Analysefunktionen:

Fitbit war der erste Anbieter im Markt, der Sleep Tracking angeboten und seit 2009 eine der größten Schlaf-Datenbanken aufgebaut hat – mit Daten zu über 7,5 Milliarden Nächten. Damit unterstützt Fitbit die Millionen Nutzer, ihre Schlafqualität zu verbessern und ihren Lebensstil zu optimieren.

Was das Schlaf-Tracking betrifft, so waren die Auswertungen sehr gut und nachvollziehbar.

Gesundheitstracking für Frauen:

Für ein besseres Verständnis und mehr Überblick über den Menstruationszyklus können in der Fitbit App Periode, Eisprung (bald erhältlich) und Symptome eingetragen werden, damit sich Langzeittrends des Zyklus beobachten lassen.

Alle Informationen, Zahlen und Statistiken sind zentral zusammengefasst und schnell zur Hand – gut für die Gesundheit und Kenntnisse darüber, in welcher Stufe des Zyklus sich Frau gerade befindet.

Benachrichtigungen:

Es ist endlich möglich, Anrufe direkt am Handgelenk anzunehmen oder abzulehnen.

Die Charge 3* kann Benachrichtigungen von allen Drittanbieteranwendungen anzeigen, und die Fitbit-App selbst ermöglicht es einem, die gewünschten Benachrichtigungen umzuschalten.

Der Bildschirm ist groß genug, um Textnachrichten leicht lesen zu können. Durch Wischgesten auf dem Zifferblatt der Hauptuhr  kann man bequem durch den Verlauf von verpassten Anrufen, Kalenderaktualisierungen und verpassten Nachrichten blättern.

Zudem sind auch die von den Fitbit-Smartwatches bekannten Quick Replies verfügbar.

Diese erlauben es in Kombination mit einem Android-Smartphone fest definierte Antworten in Whats-Up und anderen unterstützen Messenger-Apps zu versenden. Das empfinde ich als sehr nützlich, wenn man gerade in der einer Besprechung ist.

Pulsmessung:

Ganz ehrlich, ich habe kein grosses Vertrauen in die Herzfrequenzsensoren aller Fitness Armbänder.

Was ich immer wieder bemerke ist, dass der Sensor eines Fitness Armbands während der steigenden Herzfrequenz hinter der Messung mit einem Brustgurt zurückbleibt.

Sprich, es gibt eine Verzögerung bei der Verarbeitung der Daten.

Das ist bei meinem Fitbit Charge 3 Test so gewesen und es ist bei allen Fitness Armbändern auch so gewesen. Aber es macht mir nicht wirklich was aus, da ich kein Läufer bin.

Auf super exakte Werte bin ich nicht angewiesen. Mir geht es um die allgemeine Fitness.

Wenn dir also genaue Live-Messwerte wichtig sind (und für viele Läufer werden diese wichtig sein), liefert die Fitbit Charge 3 nicht so gut, wie man es erhoffen würde.

Aber für eine allgemeine Momentaufnahme der Trainingseinheit, die einem zeigt wie hart man trainiert und wie viele Kalorien man verbraucht hat, ist es eine super Funktion um zu sehen, auf welchem Fettverbrennungslevel man sich gerade befindet.

Bezahlmöglichkeiten:

Bei der Special Edition der Fitbit Charge 3 ist auch Fitbit Pay aktiviert.

Fitbit Charge 3 Test Bezahlmöglichkeiten mit Pay

Der kontaktlose Bezahldienst funktioniert ähnlich wie Google Pay per NFC, wird jedoch in Deutschland bisher nur von zwei Banken unterstützt wird, die Landesbank Baden-Württemberg, LBBW (Visa) und  boon. von Wirecard.

Akkulaufzeit:

Fitbit spricht von sieben Tage Akkulaufzeit für die Charge 3 und es stimmt nur zum Teil. Das sind zwei  Tage mehr als bei der Charge 2.

In meinem Fitbit Charge 3 Test konnte ich die 7 Tage nur erreichen, wenn ich nicht täglich die Trainingsmodi ausgeschöpft, sowie das GPS  und die Synchronisation nicht täglich genutzt habe.

Die Akkulaufzeit ist immer noch einer der größten Vorteile der Fitbit Fitness Armbänder gegenüber der Apple Watch.

Fitbit Charge 3 Test: Tipss und Tricks

Hier kommen demächst ein paar Tricks und Tipps.

Einen habe ich schon für Euch:

Bevor ihr die Fitbit Charge 3 kauft*, erkundigt Euch mit welchem Smartphone es kompatibel ist. Leider funktionieren die Benachrichtigungen nicht bei jedem Smartphone. Die Kompatibilität könnt ihr direkt bei Fitbit prüfen:  Fitbit Devices.

Fitbit Charge 3 Test: Fazit

Das Fitness Armband kommt mit einem hochwertigen wasserfesten Gehäuse, Touchscreen-Display, über 15 zieldefinierten Übungsmodi und topaktueller Sensortechnik und Algorithmen.

Dank neuer smarter Funktionen bleiben Anwender mit den wichtigsten Apps verknüpft. Besonders praktisch: Der Akku hält bis zu sieben Tage.

Alles in allem bietet der Fitbit Charge 3 ein schlankes Design, leicht bedienbare Funktionalitäten, ein stimmiges Gesamterlebnis – und der Preis geht auc hin Ordnung.

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