Fitit Ace Test

Der Fitbit Ace Test – Fitness Armband für Kinder

Das Fitbit Ace ist das erste Fitness Armband, das speziell für Kinder ab einem Alter von acht Jahren entwickelt wurde.

Darin unterscheidet er sich deutlich von den anderen Fitbit Trackern, die für Kinder ab 13 Jahren empfohlen werden.

Fitbits erstes Fitness Armband für Kinder ist eine solide Ergänzung zu den Erwachsenenmodellen von Fitbit.

Zielgruppe sind aber  aus meiner Sicht in erster Linie nicht die Kinder, sondern fitnessbegeisterte Eltern.

Denn einer Umfrage zufolge sind etwa 85 Prozent der Eltern, die selbst einen Activity Tracker besitzen, daran interessiert, auch für ihrem Nachwuchs ein Fitness Armband zu kaufen.

Das Fitbit Ace schafft es natürlich nicht alleine die Kinder vom Tablet oder dem Youtube Video loszureißen und damit sie sich mehr aktiv bewegen. Nur wenn die Eltern eine Vorbildfunktion in Sachen Bewegung haben, dann ist das Fitbit Ace eine tolle Möglichkeit die Kinder zu annimieren.

Rein optisch unterscheidet sich das Modell für Kinder nicht wesentlich vom Tracker für Erwachsene.  Auf dem ersten Blick ähnelt er dem Fitbit Alta HR – nur ist er etwas kleiner.

Fitbit Ace Fitbit Alta Vergleich

Lediglich einige Funktionen wurden erweitert.

So liegt beim Fitbit Ace für Kinder ein verstärktes Augenmerk darauf, Abzeichen zu sammeln und an Herausforderungen teilzunehmen. Ziel ist es, dass die Kleinen ausreichend motiviert werden, sich zu bewegen.

Mit einem Anschaffungspreis von etwa 100 EUR ist das Fitbit Ace eine starke Konkurrenz zum Garmin Vívofit Jr.2*, welches speziell für Kinder ab einem Alter von vier Jahren entwickelt wurde.

Hier, in meinem Fitness Armband Test, teste ich, ob das Fitbit Ace hält, was er verspricht und ein Kind entsprechend zu mehr Bewegung animieren kann.

Fitbit Ace: Design und Komfort

Wie vorweg bereits erwähnt, ist das Fitbit Ace für Kids dem Modell der Erwachsenen recht ähnlich.

Gut gefällt mir, dass es einen verstellbaren Riemen gibt, so dass das Armband individuell anpassbar ist.

Der Umfang des Armbandes kann zwischen 125 und 161 Millimetern eingestellt werden. Die Farbauswahl des Silikonarmbandes ist aktuell leider etwas begrenzt: es ist lediglich in den Farben Blau und Lila erhältlich.

Das Armband lässt sich nicht nur leicht anlegen, sondern ist im Test auch recht komfortabel zu tragen.

Hautirritationen, wie es in der Vergangenheit bei einigen Modellen von Fitbit gab, sind mir nicht aufgefallen. Das Fitbit Ace ist zwar schweißresistent und regenfest, schwimmen kann man damit jedoch nicht.

Das Fitbit Ace ist ähnlich wie die Fitbit Modelle Alta und Alta HR mit einem OLED Bildschirm ausgestattet.

Allerdings handelt es sich hierbei um keinen klassischen Touchscreen, über welchen man wischen kann.

Um den Bildschirm aufzuwecken, muss man diesen lediglich feste antippen.

Fitbit Ace: Die erste Einrichtung

Die erste Einrichtung des Fitbit Ace bedarf unbedingt der Hilfestellung eines Erwachsenen, da dies für Kinder etwas zu schwierig ist.

Am einfachsten ist die erste Einrichtung, wenn man ein Fitness Armband aus dem Hause Fitbit besitzt.

In diesem Fall mmuss man nur die Fitbit App aufrufen, auf das Symbol in der rechten oberen Ecke tippen und im eigenen Account dann die Einrichtung beginnen.

Bevor man ein neues Gerät einrichtet, muss man zunächst ein sogenanntes Familienkonto erstellen.

Familienkonto für das Fitbit Ace einrichten

Um ein Konto für sein Kind anzulegen, benötigt man sein Fitbit Passwort.

Gut ist, dass man genau festlegen kann, wer die Aktivitätsdaten des Kindes einsehen kann.

Fitbit Ace Test Datenschutz

Hat man alle persönlichen Daten wie Namen, Größe und Gewicht eingegeben, kann man den Tracker wahlweise mit dem eigenen Smartphone oder mit dem Smartphone seines Kindes koppeln; beides funktioniert.

Fitbit Ace: Fitness Tracking Funktionen

Das Fitbit Ace ist unter anderem mit einem Beschleunigungssensor zum Messen der zurückgelegten Schritte und der Distanz, sowie einem Vibrationsmotor ausgestattet, der ähnlich wie die anderen Fitbit Modelle bei zu wenig Bewegung einen Alarm auslöst.

Einen Pulsmesser gibt es nicht, was jedoch nur wenig überrascht.

Sowohl die zurückgelegten Schritte als auch die aktive Zeit wird vom Fitbit Ace zuverlässig überwacht.

Fitbit Ace Test Statistiken

Möglich ist es ebenso, mit Hilfe der Fitbit App benutzerdefinierte Ziele wie eine bestimmte Schrittzahl am Tag festzulegen.

Der Fitness Tracker für Kinder überwacht sogar den Schlaf und informiert über Schlafdauer, Schlafunterbrechungen und die Schlafqualität insgesamt.

Im Test wurden die Schlafdaten sehr zuverlässig ausgewertet und in Diagrammen werden wie von Fitbit bekannt recht anschaulich dargestellt.

Sehr gut gefällt mir die Motivation der Kinder:

Diese haben unter anderem die Möglichkeit, mit Freunden oder Familienmitgliedern in einen Wettkampf zu treten, was natürlich gerne angenommen wird.

Wurde ein Ziel erreicht, wird man mit einem Fitbit Abzeichen in der App belohnt und erhält zudem eine kleine Animation auf den Bildschirm.

Fitbit Ace: Die App

Wenn man bereits ein Fitness Armband aus dem Hause Fitbit besitzt, wird einem die fitbit App durchaus bekannt vorkommen.

Hier werden alle Ihre Daten gesammelt und einem in anschaulichen Grafiken und Statistiken dargestellt.

Ein wesentlicher Unterschied zu der „normalen“ Ansicht in der Fitbit App:

Es gibt zwei Ansichten, zwischen denen man als Elternteil wechseln kann.

Um zur Kinderansicht zu gelangen navigiert man über das Konto-Symbol zur Familienansicht, dann Kind und anschließen „zur Kinderansicht wechseln“ klicken.

Fitbit Ace zur Kinderansicht wechseln

Kinder können nur auf die untergeordnete Ansicht (also ihre eigenen) zugreifen, die aber ebenfalls eine Vielzahl an Informationen liefert.

Unter anderem gibt es hier den sogenannten Freundesbereich, in welchem sich das Kind mit seinen Freunden vergleichen kann.

Für ein 10-jähriges Kind sind viele der dargestellten Informationen sicher nicht so relevant wie die Auszeichnungen, die man bei Erreichen eines bestimmten Zieles erhält.

Fitbit Ace: Akkulaufzeit

Mit einer Akkulaufzeit von bis zu fünf Tagen ist das Fitbit Ace nicht ganz so leistungsstark wie die beiden Modelle Fitbit Alta und Alta HR. Entäuschend angesichts dessen, dass keine Pulsmessung oder GPS integriert ist.

Bis das Fitbit Ace dann komplett wieder aufgeladen ist, dauert es etwa zwei Stunden.

Fazit

Bedenkt man, dass es der erste Versuch eines Fitnessarmbands für Kinder von Fitbit ist, ist das Ergebnis erstaunlich gut gelungen.

Es handelt sich um einen rundum soliden Fitness Tracker, der von Kindern gut bedient werden kann.

Lediglich bei der ersten Einrichtung muss sicher ein Erwachsener zur Hand gehen.

Das Wichtigste aber, die Kinder zu mehr Bewegung zu animieren ist sehr gut umgesetzt, auch wenn die Eltern nich einen Beitrag dazu leisten müssen.

Vorteile

  • schönes Design
  • kinderfreundliche App
  • diverse Uhranzeigen zur Auswahl

Nachteile

  • nicht wasserdicht; Schwimmen ist damit nicht möglich
  • Kurze Akkulaufzeit

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