Erfahrungsbericht – Meine Erfahrung mit dem Fitbit Flex Fitness Armand

Das FitBit Flex Fitness-Armband ist einer der Verkaufsschlager unter den Fitness Armbänder.

In meinem ersten Erfahrungsbericht erfährst Du was mich dazu motiviert hat überhaupt einen Fitness Armband zu kaufen und welche Erfahrungen ich bisher damit gemacht habe, außerdem erhältst noch nützliche Tipps zur Anwendung.

Warum habe ich mir überhaupt ein Fitness Armband zugelegt?

Der Ursprung geht zurück auf Weihnachten. Nach Weihnachten waren 5 Kilo mehr drauf – Kennt Ihr das?

Danach habe ich mir das Ziel gesetzt abzunehmen. Und zwar wollte ich innerhalb von 100 Tagen 5 Kilo abnehmen, einfach indem ich mehr Kalorien verbrauche als zu mir nehme.

Fitness Armband als Motivator

Dafür brauchte ich einen Antrieb und einen Motivator.



Ein Artikel in einer Sportzeitung erregte meine Aufmerksamkeit, in dem es darum ging, wie man mit sogenannten Fitness Trackern die Motivation hochhalten kann.

Warum gerade das Fitbit Flex Fitness Armband?

Unter allen Fitness Armbänder habe ich mir das Fitness Armband Fitbit Flex ausgesucht. Das war relativ spontan, auch weil  ich nicht mehr als hundert Euro ausgeben wollte.

Mein neues Armband sollte dabei meine Aktivitäten und meine Ernährung erfassen, sowie meine Fortschritte bei der Gewichtsabnahme dokumentieren.

Ich erwartete von meinem Fitbit Flex nichts weiter als mich zu motivieren.

Die Einrichtung des Flex ging schnell von statten.  Die Koppelung über Bluetooth zwischen Smartphone und meines Fitness Armbands war kein Problem.

Auch die Registrierung bei der Fitbit Website, wo im Dashboard alle Werte gespeichert werden, ging flott.

Fitbit Dashboard

In den Einstellungen gibt man sein Gewicht und das Wunschgewicht an, sowie die Körpergröße.  Daraus ermittelt Fitbit die zurückgelegte Distanz.

Wer das Gerät kalibrieren möchte, kann seine Schrittlänge auch noch angegeben

Das Armband sieht nicht nur stylisch aus und ist in vielen Farben erhältlich, es lässt sich wirklich sehr angenehm tragen, ohne dass es am Handgelenk stört!

Fitbit Flex Fitness Armband

Allerdings hatte ich am Anfang schon Probleme es am Handgelenk zu befestigen. Nach ein paar Tagen klappt das inzwischen sehr gut. Da ich den Schlaftracker nicht nutze lege ich mein Armband abends immer ab.

Auf dem Armband sind die aktuellen Fortschritte nur über fünf LEDs abzulesen. Diese zeigen die Erreichung eines Tagesziels in Stufen von 20% an. Dank Wireless Synchronisierung kann ich meine genauen Werte jederzeit auf der App ablesen.

Fitbit Flex App

Ein nettes Feature ist, wenn das Tagesziel an Schritten erreicht ist, vibriert das Armband.

Ich erfasse aber nicht nur meinen Kalorienverbrauch, sondern auch meine zu mir genommen Kalorien. Leider taugt die hinterlegte Datenbank „noch“ nicht viel, daher erfasse ich alles manuell.

Einmal gespeicherte Werte können immer wieder aufgerufen werden und müssen nicht neu eingetippt werden. Zum Beispiel morgens 2 Kaffee, wiederholt sich bei mir täglich.

Tipp:
Ich habe mir einen Posten Sonstiges (oder Schokolade) 1 Portion = 100 Kalorien abgespeichert. Wenn es mal schnell gehen soll und ich esse zum Beispiel einen Schokoriegel, gebe ich einfach 1 oder 2 Portionen an, ohne die genaue Bezeichnung des Riegels eintippen zu müssen.

Ansonsten versuche ich die Ernährung relativ genau zu erfassen, indem ich über Google Suche die Kalorien für das das eben Gegessene herausfinde.

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Auch gut ist, dass man auch andere sportliche Aktivitäten erfassen kann. Zum Beispiel muss ich beim Karatesport den Tracker ablegen. Diese Aktivität kann ich aber relativ simpel über die App erfassen.

mit dem Fitbit App sportliche Aktivitäten erfassen



Die Einstellungen im Fitbit Dashboard oder in der App

In den Einstellungen gibt man die Größe, das Gewicht und nach Möglichkeit auch die Schrittlänge ein. Daraus ermittelt die Software die zurückgelegte Distanz.

Ausserdem sollte man angeben, an welcher Hand man den Fitbit Flex trägt. Je nach dem an welchem Handgelenk man den Flex anbringt, kann es mehr oder weniger Kalorienverbrauch oder Schritte zählen.

Um die Genauigkeit des Flex zu verbessern, sollte man in den Geräteeinstellungen die Einstellung zur dominanten Hand ändern. Die dominante Hand ist die Hand die sich öfter bewegt, zum Beispiel durch winken, schreiben, Maus führen…usw.

Durch die Einstellung auf  „Dominant“, reduziert man die Empfindlichkeit der Schritterfassung. Dies sollte die Zahl der Schritte, die irrtümlicherweise erfasst werden, wenn man seinen Körper nicht bewegt, reduzieren.

Mit der Einstellung „Nicht dominant“ kann man die Empfindlichkeit der Schritterfassung erhöhen, falls der Flex nicht genügend Schritte zählt.

Schnell habe ich festgestellt, dass ich durch das Fitbit Flex und der genauen Protokollierung meiner Ernährungsgewohnheiten lieber mal ein Schokolade weniger esse als zuviel.

Ob die Schritte und die zurückgelegte Distanz tatsächlich richtig gemessen werden kann ich nicht wirklich sagen, spielt aber für meine Ziele eher eine untergeordnete Rolle.

Wer mehr über den Fitbit Flex erfahren möchte kann sich ja mal bei Amazon umschauen, oder den zweiten Teil des Fitbit Flex Test aufrufen.

Meine  Fitbit Flex Erfahrung nach einem Jahr im Gebrauch

Äußerlich merkt man dem Armband Gebrauchsspuren an und das Band hat einen kleinen Riss. Ich finde die Optik nicht mehr so schön wünsche mir aber, mal eine andere Farbe des Fitness Armbandes zu haben.

Gesagt getan, ich habe mir bei Amazon gleich ein paar neue Armbänder für Fitbit Flex bestellt. Aufgrund des Preises keine Originale. Diese tun es auch, fühlen sich aber etwas minderwertiger an.

Das sieht jetzt richtig toll aus.

Fitbit Fex bunte Fitness Armbänder

Wie steht es mit der Motivation?

Die ist immer noch hoch. Inzwischen habe ich mein Ziel für gelaufene Schritte nach oben angepasst. Die 10.000 Schritte war zu einfach zu erreichen.

Wichtig ist jedoch, dass man sich ein Ziel setzt und überprüft. Denn wenn man kein klares Ziel hat, dann treibt man umher wie ein Ruderer ohne Ruder.

Wenn man sich das Ziel klar definiert, dann formt sich ein Bild im Kopf. Es ist wie die Vorfreude auf einem Traum. Und diese Vorfreude wird umso größer, je klarer man sein Ziel vor Augen hat und je näher man zum Ziel kommt. In meinem Fall der Gewichtsverlust.

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Hat mir der Fitbit Fitness Tracker geholfen abzunehmen?

Bisher schon, jedoch nicht so viel wie ich erhofft hatte.

Statt 0,5 Kilo pro Woche sind es „nur“ 0,3 Kilo pro Woche geworden. Auch entscheidend für die Gewichtsreduzierung ist, dass man seine Ernährung protokolliert. Nur dann stellt man sicher, dass es nach dem Prinzip mehr Kalorien verbrauchen als zu sich nehmen funktioniert.

Leider hat mich eine Grippe erwischt, so dass ich fast zwei Wochen keinen Sport machen konnte und auch keine Ernährung dokumentiert habe.

Die Folge war, dass ich gleich mal ein halbes Kilo zugenommen habe. Ich hatte kurzfristig mein Ziel aus den Augen verloren.
Jetzt bin ich wieder in der Spur.

Welche Erfahrung habe ich sonst noch mit dem Fitbit Flex gemacht?

Fitbit Flex Test

Akku
Die Akkudauer liegt tatsächlich bei 5 Tagen. Gut ist, dass man per Mail erinnert wird, wenn der Akkustand zu Neige geht. Da ich kein Schlaf tracke lade ich das Armband abends wenn ich zu Bett gehe.

Das mache ich immer an der Steckdose. Einmal hatte ich das Armband am USB Port des Laptops geladen. Das dauerte wesentlich länger und der Akku war nach einem Tag verbraucht. Den Versuch werde ich noch einmal machen und berichten.

Um die Akku Dauer zu verlängern, lohnt es sich das Fitbit nicht permanent mit dem Smartphone zu synchronisieren. Dazu muss man  in der Fitbit App „Bluetooth verwenden“ deaktivieren. Ich nutze diese  Möglichkeit dann, wenn mir das Fitbit meldet, dass der Akkustand niedrig ist. So gewinne ich etwas Zeit, bis es an der Steckdose angeschlossen ist.

GPS
Seit 2014 kann der FitBit Flex auch die gelaufene Strecke mit GPS tracken. Voraussetzung ist aber, dass man sein Smartphone auch dabei hat.
Dies aktiviert man über die FitBit App wie folgt:

Fitbit GPS Tracking

Fazit:

Das Fitbit Flex Fitness Armband ist für mich im Vergleich zu anderen Fitness Armbändern der bestmögliche Kompromiss aus Optik, Handling und vernünftigen Ergebnissen.

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